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Wohin mit Mutti und Vati?

Kinder haften für ihre Eltern, Neues vom Pflegegesetz

Am Donnerstag, den 04. Februar 2010 referierte Herr Pooschke unsere 2te Abendveranstaltung in diesem Jahr

Ein Pflegefall in der Familie fordert alle Angehörigen in organisatorischer, emotionaler und finanzieller Hinsicht. Nur wer sich bei Zeiten vorbereitet, muss im Ernstfall keine übereilten Entscheidungen treffen, mit denen letztlich alle unzufrieden sind oder einzelne Familienanhörige völlig überfordert werden.

Mit steigender Lebenserwartung nimmt das Risiko der Pflegbedürftigkeit stetig zu. Wer heute 50 Jahre alt ist, hat eine Lebenserwartung von 90 - 95 Jahren. Doch schon heute ist jeder dritte 80jährige und jeder zweite 90jährige ein Pflegefall. Die Pflege im Heim kostet monatlich 2000 - 4000 Euro und mehr, die ambulanten Pflegekosten liegen vollumfänglich zwischen ca 800 und 2800 Euro. Die gesetzliche Pflegeversicherung und die eigene Rente/Einkommen reichen dann oft zur Finanzierung nicht aus. Wer pflegebedürftige Eltern hat, kann sich auf die Sozialkassen nicht immer verlassen. Tritt der Pflegefall ein, sind als Erstes die eigenen Vermögenswerte und dann auch die des Ehepartners betroffen. Unter Umständen geht es sogar an das eigene Häuschen, und auch Schenkungen der letzten 10 Jahre vor Pflegeeintritt gehören zum Vermögen. Wenn der Ehegatte den nötigen Unterhalt für die Pflege nicht aufbringen kann, werden die leiblichen Kinder und Schwiegerkinder über das Sozialamt in die Haftung genommen. Das führt häufig zu erheblichen Problemen und Auseinandersetzungen in der Familie. Über die Jahre hinweg summieren sich Pflegekosten durchaus auf eine Größenordnung von 100.000 - 200.000 Euro, die schon heute statistisch gesehen von jedem 10ten der Gesamtbevölkerung im Alter aufzubringen ist. Herr Pooschke stellte uns 3 Möglichkeiten der finanziellen Vorsorge vor. Die Pflegesituation ist in jeder Familie anders, so dass immer abgewogen werden muss, wie im Einzelfall vorgesorgt bzw. reagiert werden kann. Wir alle waren jedoch überrascht und erschrocken zugleich, was im Ernstfall alles auf uns in finanzieller und auch emotionaler Hinsicht zukommen kann.

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